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Konfigurationshilfe Seite 2

Zur Technik des Amigas (Teil 2)

5. Hauptspeicher

Der Amiga hat ursprünglich 512kb RAM. Doch bald baute man standardmäßig ein Erweiterung von weiteren 512kb ein, um anständig arbeiten zu können. 1 oder besser 2Mbyte kann man also unter dem Register “RAM” standardmäßig einschalten.
Unterscheiden muss man zwischen “Chip-RAM” und “Fast-RAM”. Der Chipram ist der eben erwähnte Hauptspeicher. Unter Fastram kann man noch dazu bis 8MByte extra einschalten.
Für die Emulation ist eigentlich nur der Chip-RAM wichtig. Hierbei stellt man einfach 2MByte ein, das langt wunderbar.


6. Disketten und Laufwerke

Da der IBM-PC keine Amiga-Disketten lesen kann (der Amiga konnte das mit PC-Disks schon...), musste man einen Umweg wählen : Die Laufwerke (bei WinUAE sind es vier Stück an der Zahl) werden emuliert und können nur Files im *.adf-Format lesen (in diesem Format liegen alle Files bei uns vor). Beim Emulator kann man dann im Register “Floppies” die jeweilige Disketten-Files auswählen.
Info: Beim Amiga wird nicht wie beim PC die Laufwerke mit “a:””b:” etc. gezählt, sondern mit “DF0”,”DF1” etc.

Hardwarevoraussetzung für den Emulator

Unter einem P166 mit 16MByte RAM kann man das Emulieren getrost vergessen.

Mindestens: Prozessor ab 233Mhz/32MByte RAM.
Empfohlen: Prozessor ab 400Mhz/64MByte RAM. Schnelle Grafikkarte auch von Vorteil.

Benötigte Files

Zunächst wähle man auf unserer Website www.Amiga-Island.de die Seite “WinUAE” aus dem Menü “Emulatoren” aus. Dort saugt man sich die Aktuelle Version von WinUAE, sowie am besten die Kickstart-Versionen 1.3 UND 3.0.

NACHTRAG: Die genannten Kickroms werden auf Amiga-Island nicht mehr angeboten, da sie noch Urherberrechtlich geschützt sind, ihr könnt euch die Kickroms zwar auf anderen Seiten im Netz runterladen, wie z.B. auf der Seite
http://www.amiga-gamez.de/kickstarts.html wir distanzieren uns jedoch ausdrücklich von dem genannten Link!!!


Wollt Ihr einfach nur spielen, dann sucht Euch unter den Spielen einfach das aus, was Euch zusagt.
Das Programm “AiaB”=”AmigaInABox” sei auch empfohlen, es erleichtert das ganze enorm! Außerdem geht dieses Helpguide von der Installation des Tools bei weiteren Erklärungen aus!
So, das war’s soweit.

Installation

Zunächst startet man das File “WinUAE”, nachdem man das Archiv von “WinUAE” entpackt hat. Zum entpacken hat wohl jeder Nutzer “WinZip” oder ein anderes Zip-Programm. Daraufhin installiert man das Programm dahin, wo man es haben will. Nach der Installation sollte man in dem Pfad im Verzeichnis “WinUAE das Unterverzeichnis “Roms” finden. Dorthin entpackt man die runtergeladenen Kickstart-Versionen 1.3 und 3.0.
So, nun entpackt auch noch das File “AmigaInABox” und startet die Installationsdatei “aiab2000”. Dort gibt man den Pfad an, in den man WinUAE installiert hat und installiert das Tool.
Hiermit wäre die Installation abgeschlossen, jetzt wäre es an der Zeit WinUAE das erste mal zu öffnen, schaut Euch ruhig etwas um!

Konfiguration

1. Allgemeines

Beim Starten des Emulators kann man feststellen, dass “AiaB” im erscheinenden Register “Cofigurations” einige Einträge eingestellt hat:

Diese Voreinstellungen wählt je nach Bedarf  an und klickt auf “Load”. Dann kann man zusätzlich entweder mit “OK” gleich booten, oder erst noch Einstellungen vornehmen.

2. Die Optionen von WinUAE
Gehen wir im Folgenden mal kurz die Einstellunge durch:

Eintrag                              Bedeutung

Default (mit oder ohne -s)

Voreinstellung für die Workbench- Benutzung mit bzw. ohne Sound

Defaut-Win (mit oder ohne -s)

Voreinstellung für die Benutzung im Fenster mit bzw. ohne Sound

Floppy-Games

Für Spiele von Diskette mit Sound

Floppy-Games-ns

Für Spiele von Diskette ohne Sound

HD-Games

Für installierte Spiele mit Sound

HD-Games-ns

Für installierte Spiele ohne Sound










a) Configurations
In diesem Menü kann man die oben erwähnten oder eigene Voreinstellungen laden
 

b) RAM
Wie bei der Technik kurz angesprochen kann man hier den Hauptspeicher dosieren. Diese Option wird beim Laden von Voreinstellungen mit geladen und muss normalerweise nicht verändert werden.

c) Kickstart
Hier kann man die benötigte ROM-Version voreinstellen, gängig ist die 3.0 Version.

d) CPU
Hier wird der gewünschte Prozessor ausgewählt, “68000” ist Okay, bei Spielen die trotz hoher PC-Performance nicht gut laufen, kann man auf “68020” wechseln. Die Funktion “Fastest Possible” aus rechten Auswahlmenü ist ebenfalls dafür zuständig, sollte normalerweise so belassen werden. Falls ein Spiel allerdings zu schnell laufen sollte, kann man auf “Approximate A500 Speed” wechseln.

e) Display
Das Tool “AiaB” sowie auch WinUAE stellen hier im Normalfall den besten Screenmode ein. Im Bedarfsfall muss man probieren, da die Einstellungen je nach Grafikkarte variieren. Der “Line Mode” sollte auf “Double” stehen, damit der komplette Screen genutzt wird. Um ein zentriertes Bild zu erhalten, sollten alle “Centering”-Optionen aktiviert sein. Bei “Settings” müsste “Fullscreen” aktiviert sein. Für ein ruckelfreies Spielen sollte auch “Refresh every Frame” aktiviert sein, ansonsten muss bei schwacher PC-Performance ggf. umgestellt werden. Das “Chipset” dagegen steht standardmäßig auf “FullECS”, muss aber, falls nötig auf ECS oder AGA umgestellt werden.
 

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